Veranstaltungen

Der Verein «Museen und Schlösser Euregio Bodensee e. V.» fördert in der Euregio Bodensee die Zusam-menarbeit der Museen und Schlösser über die Ländergrenzen hinweg. Dies geschieht unter anderem durch NüdZ-Termine und Weiterbildungskurse.
 
NüdZ-Termine

«Nüdz» steht für «dem Nachbarn über den Zaun geschaut». Bei diesen NüdZ-Terminen erhalten die Mitglieder Einblick in ein Museum des Vereins.  

Veranstaltungs-Archiv

Einen Rückblick über unsere  Veranstaltungen finden Sie in unserem Archiv.

Veranstaltungen 2012 

Veranstaltungen 2013

Veranstaltungen 2014

Veranstaltungen 2015

Veranstaltungen 2016

 

 


 

 

Rückblick Nüdz-Termine 2012

 

Im Jahr 2012 hat der Verein «Museen und Schlösser Euregio Bodensee e. V.» vier Museen im Bodenseeraum besucht.

 

18. Juni 2012: Kutschenmuseum Robert Sallmann / Schulmuseum Mühlebach, CH – Amriswil

 

www.amriswil.ch/xml_1/internet/de/application/d14/d213/f534.cfm

 

Kutschenmuseum Robert Sallmann

 

12 Vereinsmitglieder nutzten die einmalige Gelegenheit zu einem Besuch des Kutschenmuseums Sallmann in Amriswil. Robert Sallmann, der 90-jährige Textilfabrikant und Gründer des Museums, begann vor 40 Jahren Kutschen und Schlitten zu sammeln. Heute steht seine Sammlung in einem ehemaligen Fabrikgebäude und umfasst rund 70 Kutschen, Breaks, Chaises und Schlitten. Beim Rundgang konnte der «Doyen der Schweizer Kutschen-Forschung» lebendige und spannende Geschichten erzählen. Die Frage ist nur, was aus dieser wertvollen Kutschensammlung in naher Zukunft wird.

 

www.schulmuseum.ch

 

Schulmuseum Mühlebach

 

Nach dem Mittagessen im 800-jährigen Wasserschloss Hagenwil waren die Mitglieder auf den Rundgang im Schulmuseum gespannt. Dieses wurde erst im Jahr 2002 gegründet und befindet sich im Schulhaus Mühlebach von 1846, dem wichtigsten Sammlungsstück des Museums. Hans Weber, Leiter des Museums und eingefleischter Pädagoge, begleitete die Gruppe durchs Museum und konnte viel Interessantes zum Konzept, zur Sammlung, zu Sonderausstellungen u.a. erzählen. Schwerpunktmässig werden im Schulmuseum Objekte der Schweizer Volksschule und besonders aus dem Kanton Thurgau gesammelt. Hauptattraktion war das Primarschulzimmer aus der Zeit um 1920 im 2. Stock, das bei vielen Erinnerungen an die eigene Schulzeit weckte.

 

20. August 2012: Zeughaus Teufen, CH – Teufen

www.zeughausteufen.ch

Die Kuratoren Ueli Vogt und Rosmarie Nüesch luden 16 Interessierte zu einem Rundgang im Zeughaus Teufen ein. Dieses Gebäude wurde von 1852 bis 1855 errichtet. Nach einer sorgfältigen Restaurierung wurde es erst anfangs Juni 2012 neu eröffnet und ist damit eines der jüngsten Museen der Schweiz. Ueli Vogt begleitete die Gruppe durch die Ausstellung «Ausgewogen?!» (zeitgenössische Kunst) im Mittelgeschoss und stellte Bilder des Appenzeller Malers Hans Zeller vor.

 

Am Nachmittag führte Rosmarie Nüesch durch das neue Grubenmann-Museum im Dachgeschoss. Dort werden Leben und Werk der Baumeister-Familie Grubenmann dargestellt. Zum Abschluss nahm Lokalhistoriker Alfred Kern die Gruppe mit auf eine Entdeckungsreise durch das Dorf Teufen – vom Zeughaus bis zur Grubenmann-Kirche.





17. September 2012: Museum Lindwurm, CH – Stein am Rhein

www.museum-lindwurm.ch

Der 3. und letzte NüdZ-Termin des Jahres 2012 führte 12 Vereinsmitglieder ins Museum Lindwurm, das mitten in der Altstadt von Stein am Rhein liegt. Dort lud Kurator Peter Bretscher die Gruppe zu einer Zeitreise durch das 19. Jahrhundert ein. Auf über 1500 m2 konnten die Museumsleute hautnah nachvollziehen, wie eine gutbürgerliche Familie um 1850 wohnte und wirtschaftete. Der Weg führte im Vorderhaus über vier Stockwerke - vom felsigen Vorratskeller über die Küche und den eleganten Biedermeier-Salon bis zum Estrich. Im Hinterhaus spannte sich der Bogen vom Kuhstall über die Gesindekammern bis zur Kornschütte im fünften Geschoss.

Am Nachmittag begleitete eine Stadtführerin die Gruppe durch das mittelalterliche Städtchen Stein am Rhein, das bereits 1972 als erste Ortschaft der Schweiz den Wakkerpreis des Schweizer Heimatschutzes erhalten hat. Die Führerin lehrte die Museumsleute, im historischen Städtchen nicht nur immer auf die Schaufenster, sondern auch in die Höhe zu schauen.